Buch Vom Glockenklang zum Kriegsgesang

Jahr der Bibel 2003, Religionskritik, Kirchenkritik, Bibelkritik, Gesellschaftskritik
religioncriticism, churchcriticism, biblecritisism, sociological criticism

1973 - 2003
30 Jahre Verlag

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Werbebild für Buchmessen; es zeigt eine satirische Darstellung

Allgemeiner Hinweis

Dieses Buch "Vom Glockenklang zum Kriegsgesang" befindet sich in Überarbeitung, so daß es momentan nicht mehr verkauft wird. Sobald die Überarbeitung abgeschlossen ist, wird an dieser Stelle ein Hinweis darauf folgen.

Mit freundlichen Grüßen

Lienhard Pallast

 

Allgemeine Beschreibung / generally description









........Der Autor, Lienhard Pallast,

geboren 1936, war ein typisches Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegskind. Seine lebensnahe Kenntnis der damals üblichen Methoden der Menschenschinderei hat ihn empfindsam werden lassen; er empört sich heutzutage noch genauso wie früher, wenn sichtbar wird, daß Menschen durch Menschen rücksichtslos bewirtschaftet werden.
1983 begann der Autor, sich endgültig Klarheit darüber zu verschaffen, ob jede Bewirtschaftung des Menschen durch den Menschen auf traditionellen Handlungsgewohnheiten irgendwelcher Institutionen beruht. Solche Institutionen hat er entdeckt. Deren Triebfeder heißt Unterdrückung zum Zweck eigener Machtbegründung und Machtverfestigung. Institutionen dieser Art sind kaum durchschaubar, denn sie verbergen kriminelles Verhalten höchst effektvoll hinter einem Glorienschein aus Moral und Unfehlbarkeit. Außerdem gehen sie sehr geschickt vor, weil sie sich zu mächtigen Kumpaneien zusammenballen; Kumpaneien erhöhen erfahrungsgemäß die Unangreifbarkeit der Kumpane, führen in der Praxis weiterhin zur gesellschaftlich zugestandenen Ehrenhaftigkeit, bewirken im Endeffekt sogar hohes gesellschaftliches Ansehen, das unangreifbar scheint. Höchstes gesellschaftliches Ansehen bewirkt folglich, daß es gefährlich wird, diese Institutionen überhaupt kritisierend anzugreifen.
Unmittelbarer Anlaß für seine Untersuchungen war 1983 der Kauf der hier abgebildeten antiquarischen Postkarte von 1915 mit der Überschrift »Gottesgericht über die Anstifter des Weltkriegs«.

In der ihm eigenen Mischung aus gewollt treuherzigem Erzählstil, treffsicherer Satire und harscher Überzeichnung, die bis zum Sarkasmus geht, berichtet er über seine Entdeckungen. Anderthalb Jahrzehnte hat er benötigt, die notwendigen Fakten zu sammeln, Gesetzmäßigkeiten zu beschreiben und Überlegungen anzustellen, die nicht selten originell sind, Querdenker herausfordern, Feindschaften provozieren und hoffentlich auch Freundschaften begründen helfen. Über seine Denkergebnisse berichtet dieses Buch.

Inhaltsverzeichnis / table of contents:

Vorwort
Kapitel 1: Ein paar Worte zur Gewalt (oder: Was eine Postkarte bewirkte)
Kapitel 2: Das Original: Die Abrahamsreligion Judentum (woher stammt Gottes O-Ton?)
Mit Abraham und Isaak begann es nicht
Keilschriftliche Rechtssammlungen (die Gesetze Mose - ein alter Hut?)
Religiöser Rassismus und der Einmarsch zum Blitzkrieg
Kein schlechtes Leben?
Rassegesetzgebung - Fundament des Genozids
Kapitel 3: Die erste große Abspaltung, das Christentum
Die Bergpredigt und ihre Grabbeigaben (Zensuren, Streichkonzerte und Kuckuckseier)
1. Vom Töten (»Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin«; das Anti-Kanonenfutter-Logion)
2. Von der Feindesliebe («Make love, not war«; das Schwerter-zu-Pflugscharen-Logion)
3. Von der Vergeltung (»Nehmen ist seliger denn geben«; das Anti-Zuschlag-Logion)
4. Vom Richten (»Jeder Kläger ist sein Richter«; das Selbstgerechtigkeits- und -justizlogion)
5. Von der Gewaltlosigkeit (»Die Erde nur denen, die nicht streiten«; das Menschheits-Überlebens-Logion)
6. Von der Ehescheidung (»To hire and to fire«; das Emanzen-Logion)
7. Es gilt der Vorrang der Menschlichkeit vor den Gesetzen (»Was zwischen den Zeilen steht.« Das noch nicht verfaßte Anti-Dummheits-Logion)
Anmerkung zur Tempelreinigung
Was bleibt? Immer nur Gewaltlosigkeit?
Und wie war das mit den Sklaven?
Zusammenfassung
Ende klar, alles klar?
Gibt es eine neue Kirche, in der alles besser gemacht wird?
Verfassung einer Neuen Kirche
Kapitel 4: Noch eine Abspaltung: Der Islam
Kapitel 5: Religionspraxis in unserer Zeit
Beispiele aus dem Bereich Judentum
Beispiele aus dem Bereich Christentum
Beispiele aus dem Bereich Islam
Ein abschließendes Wort zum Rassismus des AT
Kapitel 6: Der Staat
Unsere Staatsform »Sogenannte Demokratie«
Zur Konstruktion unseres Staats
1. Das Diätenchamäleon
2. Das Wiederwahlchamäleon
3. Das Amsesselklebenchamäleon
4. Das Endstufenchamäleon
Über Posten- und Pöstchenverteilung
Die Lobby (die Gewalt der heimlichen Gesetzgeber)
1. Zur Einführung
2. Die Lobby der Atomindustrie
3. Die Gewalt der chemischen Industrie im Bereich
Landwirtschaft
4. Gewerkschaften
Braunes Erbe, braune Altlasten
Der unselige Kriegsdienstzwang
Kapitel 7: Zur Psychologie ausschlaggebender Phänomene
Einleitung
Vorsicht! Falle »Denkumleitung«!
Denkanstöße, die bewegen
Gedankenwelt, Gefühlswelt, und »gibt es eine kardinale Verrücktheit?«
Mein Denkmodell »zuverlässiger Kirchgänger« und sein gestörtes Input- und Outputverhalten
Was aber ist ein »Unordentliches Gehirn«?
Die Definition des Begriffs »Unordentliches Gehirn«
Klassifizierung und Zielsetzung Unordentlicher Gehirne
Unechtes, aber täuschend echtes Denkergebnis
Prototypen Unordentlicher Gehirne
Prototypen von Glücksgefühlen im missionarischen Einsatz
Über die marktbeherrschende Stellung Unordentlicher Gehirne und ihre Überwältigungsstrategien
Scheinreformer oder »Konkurrenz der Unordentlichen Gehirne untereinander«
Kapitel 8: Welche bewährten Strategien benutzen Unordentliche Gehirne zu ihrer Expansionspolitik?
1. Her mit einem Führer!
2. Erhöht den Führer!
3. Verschleierung durch unverständliche Riten
4. Menschen wehrlos machen
4.1 Die Kette »Befehl und Gehorsam«
4.2 Einzelheiten zum Erziehungsverbrechen »Abraham und Isaaks Opferung«
4.3 Einzelheiten zum Erziehungsverbrechen »Jesu Opfertod«
4.4 Die Wirkung eines Glaubensbekenntnisses mit den dazugehörenden Ausschlußbedingungen
5. Die finanzielle Absicherung Unordentlicher Gehirne durch Klau von Volksvermögen
6. Die Absicherung der Herrschaft Unordentlicher Gehirne durch Brutalisierung der Menschen
6.1 Brutalisierung ist Voraussetzung
6.2 Und wie wird zur Brutalität abgerichtet?
6.3 Brutalisierung durch Folterung
6.4 Das Interesse von Staat, Kirchen, Parteien und Interessenverbänden (Lobby) an Brutalität in Filmen/Fernsehen
7. Unordentliche Gehirne siegen in »gerechten« Kriegen
8. Unordentliche Gehirne strafen, wie und wo sie nur können
9. Unordentliche Gehirne richten Kinder durch Gehirnwäschen ab
10. Unordentliche Gehirne kontrollieren Sexual- und Intimleben
11. Unordentliche Gehirne kommen mit rhetorischen Meisterleistungen, aber absurden Inhalten daher
12. Und wie steht es mit dem § 218 des StGB und der Bioethik-Konvention des Europarats?
12.1 Der § 218 des StGB
12.2 Wer darf noch getötet oder sonstwie »verbraucht« werden?
12.3 Die Begriffe § 218, Töten und Menschenverbrauch; eine untrennbare, aber notwendig zu untersuchende Gemengelage
12.4 Vollendete Brutalisierung durch Gewöhnung an »legalisierte« Tierfolter
13. Ein Ausweg aus einer Sackgasse: Anders als bisher lehren und lernen
13.1 Richtiges Lehren und Lernen muß in jeder Hinsicht gelernt werden
13.2 Akzeptables Lernen und die drei Buchstaben »L«
13.3 Die Tragödie mit dem Religionsunterricht
Nachwort
Zum Schluß noch eine Anmerkung

Kritiken / Pressestimmen / criticisms, press reports

Bereits am 2. Ausstellungstag der Internationalen Buchmesse Frankfurt 1998 erschien im Internet, Mozartturm, diese Kritik:

»Buchmesse – Besprechungen – 13.10.98 116/98
»Lienhard Pallast bringt im Selbstverlag den Paperback VOM GLOCKENKLANG ZUM KRIEGSGESANG. Eine bitterböse Persiflage auf Religion vs. Krieg. Als APPETITHAPPEN FÜR QUERDENKER ist das Werk bestens (!) GEEIGNET, das OBERFAULE Konkordat zwischen Hitler und Papst Pius zu beleuchten. Das Titelbild zeigt Hitler neben „Gott“ mit Soldat und Papst als MARIONETTENFIGUR. Das Buch ist knallhart, nichts für Leser, die ohne Hirn „den Rosenkranz drehen“. Diese Lektüre ist so interessant, dass wir sie als TOP-WEIHNACHTSGABE empfehlen !« Sebastian Tropp, Redakteur, Darmstadt

Kölnische Rundschau (Rhein-Sieg-Rundschau) 9. Jan. 1999
»Ursprung und Systematik der Gewalt im Alten Testament gesucht; Querdenker fällt Urteil über Kirche und Gewalt
kh Hennef ... „Im Verlauf meines Lebens, ganz besonders meiner Kindheit, wurde das, was ich als persönliche Würde empfand, von Menschen ständig und gröblichst verletzt“, schreibt Pallast, und hebt an anderer Stelle „sich religiös gebende Menschen“ sowie die römisch-katholische Kirche, deren Dauer-Druckausübung in früheren Jahren er heute als Verbrechen ansehe, als Schuldige hervor. Die wachsende Empörung über die persönlichen Erfahrungen gaben dem gebürtigen Kölner 1983 den Anstoß zu einer 15 Jahre dauernden Recherche über den Ursprung und die Systematik von Gewalt, die er als „Bewirtschaftung des Menschen durch den Menschen“ definiert, die es ganz wenigen Menschen ermögliche, an sehr vielen Menschen zu verdienen, um Macht und Reichtum anzuhäufen.
... Ausgehend von einer Analyse des Alten Testaments und der Abrahamsreligionen Christentum, Judentum und Islam gelangt Pallast zu dem Schluß, daß „der ‘Liebe’ Gott Mose ein völkerbedrohender und ausrottender Gott ist“, der dazu gebraucht werde, die Menschen gehorsam zu machen und mithin zu Bewirtschaftungszwecken verfügbar zu halten. ... „Dann erkannte ich die Kumpanei, die Staat und Kirchen zum Eigennutz eingegangen waren und zum Nachteil der Menschen ausübten“, faßt der Autor im Nachwort das Ergebnis seiner „querdenkerischen“ Forschungen zusammen.«

General-Anzeiger Bonn 13.04.99 (Wolfgang Pichler)
» ... In dem 270seitigen Werk faßt er Judentum, Christentum und Islam unter dem Begriff „Abrahamsreligionen“ zusammen und geht mit ihnen hart ins Gericht: Sie beruhten auf der drei- bis viertausend Jahre alten Vorstellung eines autoritären, gewalttätigen und gewaltverliebten Gottes, der Rache und Vergeltung fordert und übt. „Ein ungeheures Potential, Menschen aggressiv zu machen und zu halten“, nennt Pallast das Alte Testament und hat zahlreiche Textstellen zusammengetragen, die sich mit dem Bild eines „liebenden Gottes“ kaum vereinbaren lassen. ... Die Diskussion mit den Zuhörern führt Pallast bemerkenswert sachlich. Zur Vorbereitung seines Buches hat er über 15 Jahre lang religiöse Schriften, theologische und historische Literatur gelesen. Er erweist sich als bewandert in Dogmatik und Kirchengeschichte. Auf seine Thesen muß sich der Leser vorurteilslos einlassen und mag sie dann billigen oder ablehnen. Ein Wirrkopf ist Lienhard Pallast nicht. Sein unkonventionelles Weltbild ist in sich geschlossen und fundiert. „Unsere Verhaltensregeln stammen noch aus Babylon“, sagt er zum Abschluß. „Wir müssen uns von ihnen lösen und beginnen, vernunftorientiert zu denken. Das Allerwichtigste ist eine andere Erziehung.“«

Kölnische Rundschau (Rhein-Sieg-Rundschau) 30.03.99
kh Hennef ... Der Grünen-Stadtverordnete hatte Passagen aus seinem kirchenkritischen Buch „Vom Glockenklang zum Kriegsgesang“ vorgelesen. Darin rechnet der 62jährige mit den „Amtskirchen“ und dem „Lieben Gott“ des Alten Testaments ab, das nach seiner Auslegung völkischen Rassismus und nachfolgenden Genozid als göttliche Gesetzgebung befürwortet. „Die Verquickung von Staat und Kirche ist fürchterlich“, meinte der Buchautor.

Kölner Stadt-Anzeiger (Rhein-Sieg-Anzeiger) 16.03.99 (Christian Hümmeler)
»Jugendgefährdende Schrift« Lienhard Pallast über das Alte Testament und die Folgen
... Ein „glänzendes Beispiel“ für diesen, nach Pallasts Ansicht „von der Obrigkeit gewünschten“ Gehorsam, sei auch die „jugendgefährdende Schrift“ von der Beinahe-Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham (aus dem Buch Genesis). Aufrufe zum Kadavergehorsam finden sich laut Pallast jedoch nicht nur im Alten Testament, sondern auch in den Predigten und Schriften der deutschen Bischöfe, bei denen er mit seinem gewagten Fazit („Wessen Gewissen sich an Gott normiert, normiert sich an einem Gott, der sich durch völkisch-religiösen Rassismus und seinen angeordneten Genoziden auszeichnet“) nicht gerade auf Begeisterung stoßen dürfte. Und hier zieht der Autor eine direkte Parallele zum Nationalsozialismus: Im Dritten Reich nämlich hätten die „sich christlich nennenden Kirchen“ den absoluten Gehorsam nachhaltig gefordert und dadurch die Durchführung des Holocaust begünstigt ... «

Leseprobe / readers proof-sheet

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